Kinzigsee

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Badefreigabe:

keine Badesaison

Badesaison: von 01.06.2016 bis 15.09.2016
Der Kinzigsee entstand Ende der 70er Jahre als für den Autobahnbau in der Kinzigaue im Main-Kinzig-Kreis bei Langenselbold Erde ausgebaggert wurde in Form eines Restlochs. Der See steht im Wasseraustausch mit dem nahe gelegenen Ruhlsee und der Kinzig, über die er einen ständigen Eintrag von Phosphorverbindungen erfährt. Anfang der 90er Jahre kam es zu einem verstärkten Algenwachstum und deshalb von 1998-2004 zu einem Badeverbot. Erst im Frühjahr 2004 konnte mittels einer 6,2 m tiefen und 436 m langen schwimmenden Tauchwand eine saisonalen Teilrestaurierung im abtrennten Teilbereiches erfolgen und das Badeverbot für diesen Teilbereich wieder aufgehoben werden.

Messergebnisse: 01.01.2016 bis 31.12.2016


Datum Wasser-Temperatur (°C) Enterokokken (KBE/100ml) Escherichia-coli (KBE/100ml) Bewertung der Probe * Anmerkung zur Probenahme und Sichtkontrolle
24.05.2016 17 1001 1900  
31.05.2016 21 43 < 15  
07.06.2016 24 <15 <15  
05.07.2016 22 < 15 < 15  
02.08.2016 23 17 <15  
30.08.2016 24 < 15 < 15  
* Legende: (ab 2012)

  • Blau: keine Beanstandung
  • Orange: Nachbeprobung nach § 7 Abs. 2 wurde wegen erhöhter Keimzahl(en) veranlasst
  • Rot: Badesee gesperrt

Hinweis: Entsprechend der Badegewässerverordnung werden die Badegewässer nur auf zwei Leitindikatoren untersucht und eingestuft. Trotz einer auf dieser Basis ermittelten „ausgezeichneten“ (oder „guten“ oder „ausreichenden“) hygienischen Gewässerqualität, kann es zu anderen Ereignissen (z.B. starkes Auftreten von Cyanobakterien) kommen, die dazu führen, dass ein See z.B. gesperrt wird. Solche Ereignisse wirken sich nicht auf die o.g. hygienische Einstufung aus.


Einstufung Kinzigsee


Aktuelle Einstufung der EU des Jahres 2015 **
Legende
Ausgezeichnete Qualitätausgezeichnete Qualität gute Qualitätgute Qualität
Ausreichende Qualitätausreichende Qualität Mangelhafte Qualitätmangelhafte Qualität
Baden verbotenBaden verboten Abraten vom BadenAbraten vom Baden

** Die Einstufung erfolgt über ein statistisches Verfahren, in